Archiv für August 2009

Ergebnisprotokoll v. Kong.-Vorber.treff 9.08

----------------------------------------------------------------------

# 12 Leute sind gekommen
# Die Mehrheit der Anwesenden will an dem Kongress sowie den Oktobertermin festhalten
# Wir haben uns auf die folgende Struktur geeinigt, wobei die Uhrzeiten noch nicht endgültig gesetzt sind. Und im Grunde auch die Reihenfolge der Themenstränge am Samstag noch variiert werden kann.

Freitag:
---------
Ab 18 oder 18:30 h startet der Kongress mit dem Themenstrang: der Begriff Autonomie / das Label autonom.
Es soll Impulsreferate geben, die im Groß-Plenum gehalten werden. Wie viele hängt davon ab, wie viele Leute und Gruppen zu dem Thema etwas ausarbeiten möchten; eine Zusage für solch einen Input gibt es bereits.
Anschließend können sich die Teilnehmer_innen entscheiden, ob sie im großen Plenum diskutieren wollen oder in kleineren Gruppen, die sich dann in anderen Räumen treffen können. Nach einer gemeinsam vereinbarten Zeit treffen sich alle wieder im Großplenum und es wird soweit es möglich ist, zusammengetragen, welche Punkte zur Sprache kamen.

Samstag:
---------
Um 10 h beginnt der zweite Themenstrang „Struktur, Bündnisse, Kampagnen, Organisierung“ mit einigen Impulsreferaten zum Themenstrang oder zu den einzelnen Unterpunkten. Auch hier ist die Anzahl davon abhängig, wie viele Gruppen/Leute was und in welcher Form einbringen möchten. In der VV meldete bereits eine Gruppe Interesse an, zum Unterpunkt „Organisierung“ etwas auszuarbeiten. Nach den Inputs wird sich in kleiner Gruppen aufgeteilt und diskutiert. Die Ergebnisse/Erkenntnisse/Differenzen der Diskussion werden kurz vor Abschluss des ersten Blocks wieder zusammengetragen (oder wann??) Abschluss ca 13 h.

Nach einer Mittagspause beginnt der Themenstrang „Aktionsformen, Widerstand und Widerstandsformen, Medien“. Zeitlicher Vorschlag: 14 bis 17 h. (Ablauf wie oben beschrieben.)

Es folgt eine Abendbrot-Pause, (etwas länger ? vielleicht bis 19 h?). Anschließend startet der letzte Block mit den Inputs zum Themenstrang „Alltagspraxis, Antisexismus, Kommunikation“. (Ablauf wie oben beschrieben.)

Sonntag:
---------
Am Vormittag wird alles zusammengetragen, wird überlegt, ob und wie es weitergehen kann, wird Feedback ausgetauscht u.s.w.

# Alle Themenstränge werden beim nächsten Vorbereitungstreffen am So. 16.08. um 18:00 in der Flora mit einigen Sätzen genauer umschrieben, damit sich interessierte Referent_innen mehr darunter vorstellen können. Jeder macht sich im Vorfeld Gedanken.
# Die Inputreferate werden soweit möglich, vorher im Internetblog veröffentlicht und auch schriftlich auf dem Kongress ausliegen.
# Vor- und/oder Nachbereitungsreader sind wünschenswert.

zusammenfassung vv vom 01.08.

auf der vv am 01.08. waren ca. 30 personen aus verschiedenen gruppen (antira; akw, gefangenenhilfe;…) und orten (Kiel bis Hamburg!) anwesend. die vv hatte den zweck auf grundlage der vorschläge der vorbereitungsgruppe über die struktur und die inhalte des kongresses zu diskutieren.

am anfang der vv wurde noch einmal ganz deutlich von der Veranstaltungsgruppe (VG) formuliert, dass ihrer ansicht nach der kongress im oktober nur dann statt finden sollte, wenn ein interesse besteht über autonome situation(en), politik(en) und struktur(en) zu sprechen. dieses interesse würde ihrer meinung nach durch die beteiligung, z.b. auch an einer vv, der interessierten deutlich. d.h., keine beteiligung, kein kongress. bzw. kein kongress konsum. alle anwesenden stimmten prinzipiell hiermit überein.

alle beteiligten waren sich einig, dass die diskussionen auf dem kongress nicht nur den status quo austauschen, sondern perspektivisch und zukunftsorientiert sein sollen.

die diskussion über den strukturellen rahmen des kongresses hat gezeigt, dass die meisten befürworten, wenn es am fr. (ankunftstag) eine große vv gibt, auf der das thema „autonomiebegriff, – label“ diskutiert wird. hier wurde auch die gefahr angesprochen, dass bei einer großen zahl von beteiligten erfahrungsgemäß ein aufeinander beziehen von beitragsinhalten oft nicht statt findet und konstruktive diskussionen oft nicht möglich sind.

der sa. soll in der form organisiert sein, dass personen aus unterschiedlichen politischen zusammenhängen gemeinsam in drei themenbereichen diskutieren: 1. Struktur, Bündnisse, Kampagnen, Organisierung. 2. in bezug zur „restgesellschaft“: Aktionsformen, Widerstand, Medien. 3. In bezug auf sich selbst: Alltagspraxis, Antisexismus, Kommunikation. der sinn dieser form liegt darin, sich übergreifend auszutauschen und positionen zu entwickeln, anstatt dass einzelne politische zusammenhänge wie so oft unter sich bleiben. außerdem wurde fest gehalten, dass personengruppen, die den wunsch haben, über einzelne politische felder (antifa; antira;…) gesondert zu diskutieren, sich den raum hierfür am sonntagnachmittag nehmen könnten.
die inhaltliche eingrenzung oder stärkere konkretisierung / fokussierung / fragestellung der einzelnen stränge soll noch statt finden und alle interessierten sind dazu aufgefordert, sich im vorfeld gedanken zu machen.

die frage von input(-referaten) wurde nicht abschließend geklärt. alle interessierten sind aufgefordert sich darüber gedanken zu machen und im falle eines falles zu überlegen, ob sie selbst einen input geben können / wollen. diese inputs sollen eines der drei themenstränge aufgreifen und als (fall-)beispiel(e) dienen, so dass anhand dessen ein weiterführender austausch und eine diskussion gestartet werden kann. dies soll in kleineren gruppen statt finden.

der so. soll der zusammenführung von „ergebnissen“ dienen.